Dienstag, 26. Mai 2015

Jeans-Rettung mit T-Shirt



Es war einmal eine Jeans mit abgetretenem Saum, die sich unansehnlich fühlte.
Und ein T-Shirt, das ungeliebt war, einfach so.
"Zusammen ist man weniger allein", frei nach Anna Gavalda.


Die Schere griff ein und schnitt die Ärmel des T-Shirts gerade ab.
Sie wurden rechts auf rechts auf die Hosenbeine gesteckt...


...und oberhalb der Fetzen festgenäht.
Eine Jeansnadel erwies sich als große Hilfe bei diesem Unternehmen.


Der Ärmel wurde über die Saumkante nach innen umgeschlagen, festgesteckt...


...und von der rechten Seite aus abgesteppt.
(Später fiel mir auf, dass man auch mit jeansblauem Garn neben dem Jersey steppen könnte, dann wäre die Naht quasi unsichtbar.)


Der überschüssige Jersey wurde auf der Innenseite kurzerhand abgetrennt. Damit können bei Bedarf noch mehr Hosen verarztet werden.


So war die Hose gerettet und solange sie kein Loch im Knie hat, wird sie nun wieder stolz getragen.

Die Jeans-Rettung macht mit bei:







Montag, 25. Mai 2015

Gehört: "Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald



Cover vom Hörverlag zur Verfügung gestellt


Übersetzt von Gabriele Haefs
Gelesen von Eva Gosciejewicz
Ungekürzte Lesung
2 MP3-CDs, Laufzeit: 815 Minuten
ISBN: 978-3-8445-1566-4
€ 19,99 [D]  € 22,50 [A] CHF 28,50 (empf. VK-Preis)
Verlag: der Hörverlag

Klappentext:
Eigentlich will die schwedische Buchhändlerin Sara nur ihre 65-jährige Brieffreundin Amy besuchen. Doch als Sara in dem entlegenen Nest in Iowa ankommt, muss sie feststellen, dass Amy gestorben ist. Die skurrile Gruppe der Dorfbewohner nimmt Sara in ihrer Mitte auf. Bald sind sie ihr ans Herz gewachsen, nur ihre Liebe zu Büchern teilen sie nicht. Sara eröffnet kurzerhand eine Buchhandlung und siehe da: Über Umwege werden sogar Nicht-Leser zu Bücherwürmern. Selbst mit dem anfangs so verschlossenen Tom scheint es besser zu laufen. Als ihr Zwei-Monats-Visum abläuft, haben ihre neuen Freunde eine sehr verrückte Idee ...

Meine Meinung:
Ich mag Bücher über Bücher, Buchläden und lesende Menschen. Dieses Hörbuch hat mir richtig viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist spannend, lustig, manchmal philosophisch, ab und zu auch ein wenig traurig und gelegentlich sogar sehr erotisch, obwohl es gar nicht zum "Äußersten" kommt. Es geht um Freundschaft, Liebe, Heimat, Arbeit, Gastfreundschaft, Familie, Hilfsbereitschaft und natürlich um Bücher. Die Menschen sind so gut beschrieben, dass man sie sich richtig gut vorstellen kann und die meisten schließt man schnell ins Herz, trotz oder vielleicht sogar gerade wegen ihrer Schrulligkeit.
Eva Gosciejewicz liest die Geschichte sehr lebendig, sie verleiht den verschiedenen Personen ganz unterschiedliche Stimmen und kann auch die jeweilige Gemütsverfassung sehr gut zum Ausdruck bringen.
Die technische Umsetzung ist perfekt, aber das kenne ich auch nicht anders vom Hörverlag.



Samstag, 23. Mai 2015

Gelesen: "Viviens himmlisches Eiscafé" von Abby Clements





Cover freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Originaltitel: "Vivien's Heavenly Ice Cream Shop"
Übersetzung: Sina Hoffmann
Taschenbuch, Broschur
384 Seiten
ISBN: 978-3-442-48043-2
€ 8,99 [D]  € 9,30 [A]  CHF 12,50 (empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Klappentext:
Als Imogen und Anna das wunderschöne Eiscafé ihrer Großmutter an der Strandpromenade von Brighton erben, stellt sie das vor eine schier unlösbare Aufgabe. Das alte Café quillt zwar über vor Charme – keineswegs jedoch vor Gästen. Die beiden Schwestern setzen alles daran, Viviens Erbe zu retten und ihm zu altem Glanz zu verhelfen. Also fliegt Anna nach Italien, um an einem Gourmet-Eiscreme-Kurs teilzunehmen, und ihre Rezepte verzaubern bald nicht nur die Kunden, sondern auch einen ganz besonderen Mann...

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr hübsch, ich mag solche Metallicelemente und Prägungen. Der Titel ist sehr ansprechend und erfreulicherweise eine wörtliche Übersetzung des englischen Originaltitels.
Die Geschichte ist ganz nett, aber die Dialoge finde ich total hölzern (vielleicht liegt das an der Übersetzung?), es wimmelt von abgenutzten Klischees und die Beziehungen der Figuren  (vor allem der Schwestern Anna und Imogen) untereinander fühlen sich für mich leider nicht echt an.
Für ein langweiliges Wochenende oder einen Strandurlaub ist es eine nette Lektüre: vorhersehbar, oberflächlich und belanglos. Manchmal braucht man das ja, z.B. wenn das eigene Leben gerade zu kompliziert ist.
Die Rezepte im Anhang klingen ja lecker, aber man merkt ihnen an, dass sie aus dem englischsprachigen Raum stammen. Für die deutsche Übersetzung hätte man sie anpassen können. In meinem Supermarkt gibt es jedenfalls keinen "Vanilleextrakt" zu kaufen. Ob mit "Schokoladenbiskuit" gemeint ist, dass ich den selber backen soll oder ob ich einen Schokoladenkuchen kaufen soll, weiß ich auch nicht. Aber da ich keine Eismaschine besitze und mir fürs Ausprobieren dieser Rezepte auch nicht extra eine zulegen werde, ist das auch egal.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Gelesen: "Wir beide, irgendwann" von Jay Asher und Carolyn Mackler




Coverbild vom Verlag zur Verfügung gestellt

Ab 12 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
394 Seiten
ISBN: 978-3-570-16151-7
€ 17,99 [D]  € 18,50 [A]  CHF 24,50 (empf. VK-Preis)

Klappentext:
Im Mai 1996 bekommt die 16-jährige Emma ihren ersten Computer geschenkt. Mithilfe ihres besten Freunds Josh loggt sie sich ein und gelangt zufällig auf ihre eigene Facebook-Seite – 15 Jahre später. Geschockt stellt sie fest, dass sie mit 31 Jahren arbeitslos und unglücklich verheiratet sein wird. Josh hingegen, bislang alles andere als ein Frauenheld (der erst kürzlich von Emma einen Korb bekommen hat), wird das hübscheste Mädchen der ganzen Schule heiraten und zudem seinen Traumjob ergattern. Emma ist jedoch nicht gewillt, sehenden Auges in ihr Unglück zu laufen. Um das Zusammentreffen mit dem Jungen zu verhindern, der sie später mal unglücklich machen wird, beginnt sie, bewusste Änderungen in der Gegenwart herbeizuführen. Doch der Versuch, in ihr Schicksal einzugreifen und dadurch ihr künftiges Facebook-Profil zu verändern, setzt eine fatale Kettenreaktion in Gang ...

Meine Meinung:
Also eigentlich bin ich ja gar nicht die Zielgruppe dieses Romans. Ich bin aus dem Alter längst raus, um Highschool-Geschichten zu lesen und weder habe ich mich damals Mitte der 90er für Computer interessiert (ich hatte eine kurze Computer-Phase in den 80ern, als es den C64 und später den Amiga 500 gab) noch bin ich heute bei Facebook. Aber dieses Buch hat mir trotzdem wirklich super gefallen. Es ist lustig und spannend geschrieben. Besonders die Idee, eine Zeitreise auf diese Art zu gestalten, finde ich klasse. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Perspektive von Emma und Josh geschrieben, die natürlich immer dann wechselt, wenn es gerade spannend wird. Aber auch wenn die beiden zusammen sind, wechselt die Sicht und da das Buch von zwei Autoren geschrieben wurde, ist dieser Wechsel wirklich immer sehr überzeugend.
Die Schrift (in meiner Ausgabe aus der Bücherei) ist relativ groß, was besonders abends angenehm für die Augen ist. Außerdem liest sich das Buch dadurch sehr schnell. "Ach die eine Seite noch...ach noch schnell das Kapitel zu Ende...ach noch schnell den Rest des Tages lesen..."
Die Geschichte beschreibt einen Zeitraum von sechs Tagen, sie beginnt am Sonntag und endet am Freitag. Der Beginn jedes neuen Tages ist gekennzeichnet.
Was mir besonders gut gefallen hat: Die Jungen und Mädchen sind recht emanzipiert. Mädchen gehen mit jüngeren Jungs aus und holen sie auch zuhause ab, wenn die Jungs noch keinen Führerschein haben. Die Mädchen sind sportlich, sie spielen Fußball und machen Leichtathletik. (Zu meiner Zeit waren Mädchen in solchen Geschichten höchstens Cheerleader.)
Und die Moral von der Geschichte? Lebe hier und jetzt!





Mittwoch, 20. Mai 2015

Filmtipp: "Die Stadt der Millionen" von 1925



Bildquelle: arte.tv

Eigentlich sollte unser Festplattenrekorder etwas ganz anderes aufnehmen, aber durch eine Verwechslung haben wir versehentlich den 90 Jahre alten Film "Die Stadt der Millionen - ein Lebensbild Berlins" aufgenommen. So alte Aufnahmen finde ich immer sehr faszinierend (sehr sehenswert ist übrigens auch "Die Symphonie der Großstadt" von 1927), deshalb haben wir uns den Film spontan angesehen, allerdings in der Mediathek, weil unsere Aufnahme leider nicht vollständig war. Ich bin immer erstaunt, wie weit man damals technisch, gesellschaftlich und kulturell war. Da gab es im Boden versenkbare Schutzgitter vor den Schaufenstern, digitale Laufschrift, Dachterrassen für die Mittagspause der Angestellten usw. Natürlich war nicht alles perfekt, es gab auch viel Elend. 
Der Film ist auf jeden Fall eine spannende Momentaufnahme der damaligen Zeit. Falls Ihr ihn auch anschauen wollt: Noch gibt es ihn in der Mediathek.

Dienstag, 19. Mai 2015

Garngeflüster Nr. 2


Im Nachlass meiner Mutter waren noch 200 g von der furchtbar filzenden Sockenwolle "Sirmione". Nach dem Reinfall mit den Socken, die ich daraus gestrickt hatte, wollte ich diesmal etwas daraus machen, was nicht viel gewaschen werden muss. Oder etwas, was absichtlich gefilzt werden soll. Ohne eine konkrete Idee zu haben, habe ich erstmal eine Maschenprobe gestrickt. Und da ist es wieder passiert: Garngeflüster!

"Das ist nicht Dein Farbschema," flüsterte Sirmione kritisch.
Ich antwortete: "Ich will aber was aus Dir stricken. Mir egal, für wen. Meine Wollkisten quellen über und in den Müll kommst Du nicht! Meine Mama hat Geld für Dich bezahlt und sie war immer knapp bei Kasse."
Sirmione schlug vor: "Dann strick aus mir etwas für Deine Schwägerin! Die hat schon so viel für Dich getan, da kannst Du ihr doch mal etwas stricken. Außerdem sind das genau ihre Farben." 

Nach meiner ersten Erfahrung mit Garngelüster weiß ich, dass man auf das Garn hören sollte. Okay, also habe ich bei der nächsten Gelegenheit die Maschenprobe meiner Schwägerin gezeigt und ihr auch die Geschichte mit den gefilzten Socken erzählt. Sie hat auch ganz deutlich das Garn ihren Namen flüstern gehört und sich ein Schultertuch gewünscht, ganz schlicht in kraus rechts als rechtwinkliges Dreieck.


Heute habe ich es abgekettet. Es ist an der langen Seite etwa 1,70 m lang, das passt gut, denn meine Schwägerin ist viel größer als ich.
Nein, ich habe es nicht gewaschen und gespannt. Ich finde einfach Wäscheleinenfotos aus dem Garten so nett und wollte auch mal ein Tuch so ablichten. Ist aber gar nicht so einfach, denn im grellen Sonnenlicht sind die Farben zu blass und im Schatten sehen sie auch doof aus. Mal sehen, vielleicht ist morgen das Licht besser, dann mach ich neue Fotos.


Der Farbverlauf verliert sich nach oben hin natürlich immer mehr. Aber gerade das finde ich ganz reizvoll. Hier noch einmal das Kissen, das ich mit den verfilzten Socken verziert habe. Ich hoffe, die Schwägerin wäscht das Tuch nur ganz vorsichtig mit der Hand oder am besten gar nicht. Wolle kann man doch auch lüften, sie reinigt sich selbst. Und so ein Tuch wird ja normalerweise auch nicht wirklich schmutzig.

Das Tuch macht mit bei:




Samstag, 16. Mai 2015

Gelesen: "Altes Land" von Dörte Hansen




Coverbild vom Verlag zur Verfügung gestellt

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
288 Seiten
ISBN: 978-3-8135-0647-1
€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A]
CHF 26,90 * (* empf. VK-Preis)
Verlag: Knaus

Klappentext:
Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.

Meine Meinung:
Dieser Roman ist aus vielen verschiedenen Perspektiven und in vielen Zeitebenen geschrieben, aber damit kommt man sehr gut zurecht. Es geht um Männer, Frauen, Mütter, Väter, Töchter, Söhne, Nachbarn und Freundschaften. Die meisten sind sympathisch, auch wenn sie manchmal sehr eigen, stur und griesgrämig sind. Neben den Personen spielen auch die Natur, die Pflanzen und die Tiere eine wichtige Rolle, selbst das Land, die Jahreszeiten und die Häuser werden wie Lebewesen beschrieben. Dabei macht Dörte Hansen gar nicht viele Worte. Sie beschreibt Situationen, Gefühle, Gedanken mit wenigen Sätzen, aber in sehr schönen Bildern. Es wird nie kitschig und gerade deshalb ist es sehr berührend und gleichzeitig realistisch. Mir hat das alles sehr gut gefallen. Vielen Dank für dieses schöne Buch, Frau Hansen! Ich hoffe, Sie schreiben noch mehr Romane.

Tipp:
Es gibt beim Verlag eine Leseprobe, ein Interview-Video mit der Autorin und vom NDR einen Bericht über das Buch und die Autorin.




Dienstag, 12. Mai 2015

Noch ein Kindergeburtstag, wieder DIY, Upcycling & Zweckentfremdung


Etwa zwei Wochen lang ist das große Kind nur zwei Jahre älter als das kleine. Das finden beide sehr spannend. Jetzt hatte also auch das große Kind Geburtstag und ist wieder drei Jahre älter und damit sieben. Die Zeit rennt echt immer schneller. Es dauert nicht mehr lang und wir feiern zweistellig...


Den Kuchen hat das Kind selbst entworfen. Backen durfte ich. ;-)
Aber ich musste dabei genau erklären, welche Aufgabe jede einzelne Zutat hat.
Es ist ein ganz einfacher Schokokuchen mit Schokoguss.


Eigentlich haben wir einen Geburtstagszug aus Holz mit echten Kerzen, aber das Kind ist zurzeit etwas ängstlich, wenn es um echtes Feuer geht, deshalb hat es sich den Adventszug mit elektrischen Lichtern stattdessen gewünscht. Ich habe den Namen und die Sieben auf farblich passendes Papier geschrieben und mit Klebestift aufgeklebt. Der Zug hat zwar nur vier Wagen, aber man kann ja auf jeden Wagen mehrere Buchstaben schreiben.


Das Thema war diesmal "Eisenbahn" und ich habe Becher und Strohhalme passend geschmückt. Die Streifenpuzzles waren noch von neulich übrig. Für Grundschüler zwar eigentlich zu babyhaft, aber was soll's?


Von den Einladungen habe ich leider mal wieder keine Fotos, aber die Give-Away-Tütchen habe ich noch schnell geknipst. Es sind mal wieder Käsetüten


Schöne Geschenkekartons mache ich aus Schuhkartons und gebrauchtem Geschenkpapier. Die kann man immer wieder verwenden und das Ein- und Auspacken geht schön schnell.


Der Renner war natürlich auch hier das Büchsenwerfen. Nachdem die Gäste erst die Büchsen und dann sich gegenseitig mit den Stoffbällen beworfen haben, wurde eine Art Eierlaufen mit Büchsen, also quasi Büchsenlaufen gespielt. Wer ist schneller mit einer Büchse auf der Handfläche am ausgestreckten Arm? Wer kann die Büchse auf dem Kopf balancieren? Und auf dem Rücken?


Und jetzt zeig ich noch eins der schönsten Geschenke: 
eine Rose, ein Lavendel und Gartengeräte in Kindergröße. 




Sonntag, 10. Mai 2015

Wenn die Kinder Kinder kriegen...





...dann ist das bei uns natürlich ein wunderbares Spiel. Neulich haben meine Kinder einen ganzen Nachmittag damit verbracht, sich Puppen und Kuscheltiere unter das T-Shirt zu stopfen, oft sogar bis zu sechs gleichzeitig. Mit diesen dicken "Bäuchen" liefen sie dann ächzend herum, bis sie sich zur Niederkunft auf das Sofa legen mussten. Nach den Geburten wurden die "Babys" gewickelt und gestillt. Da wir keinen Puppenwagen haben, habe ich aus Schals einfach Tragetücher gemacht. So konnten die kleinen Mamas ihren Nachwuchs immer bei sich haben, sogar beim Aufräumen der Kinderzimmer. Also ich freue mich auf meine Zeit als Oma. Meine Enkel werden es gut haben.


Mittwoch, 6. Mai 2015

Me Made Mittwoch: bequeme Hose


Klick macht das Foto größer, dann sieht man die Hose besser, 
aber auch die Patschehände am Spiegel.


Diese weinrote Hose aus Viskosejersey habe ich mir vor acht Jahren genäht. Ursprünglich hatte ich sie fürs Tanzen gemacht, weil ich im Training ganz gern Herrenschuhe trage (gibt es eigentlich vegane Tanzschuhe???) und das zum Rock doof aussieht. Aber erstens bin ich immer mit dem Absatz im weiten Hosensaum hängen geblieben und zweitens tanzen wir nur noch gelegentlich, seit wir Kinder haben. Also trage ich die Hose jetzt im Alltag. Der Schnitt ist selbst gemacht. Er besteht aus zwei Teilen, je eins pro Bein. Oben und unten nur einfach umgenäht und in der Taille ein Gummiband, fertig. Bequem, luftig, schön, schnell genäht.  Schade, dass sie keine Taschen hat, aber das, was ich da normalerweise reinstecke (z.B. Schlüssel) würde die ganze Hose verziehen, weil der Jersey so dünn ist. Das Oberteil mit den Schmetterlingen ist leider nicht selbst genäht, aber mal wieder ein schönes Beispiel dafür, dass man Vorurteile nicht pflegen, sondern hinterfragen sollte, denn ich fand diesen Schnitt an anderen immer ulkig, aber seitdem ich dieses von einer Bekannten meiner Mutter gebraucht geschenkt bekommen habe, bin ich begeistert.

Was die anderen heute tragen, sehen wir auf dem MMM-Blog.