Montag, 21. Mai 2018

Gelesen: "Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?" von Eckart von Hirschhausen



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autor: Eckart von Hirschhausen
Titel: Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?
Verlag: rororo
Erscheinungstermin: 14.09.2012
Preis: 14,99 €
384 Seiten
ISBN: 978-3-499-62620-3

Klappentext:
Liebe geht durch den Magen. Aber wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist? Geht sie ins Blut, ins Herz oder in die Hose? Eckart von Hirschhausen findet verblüffende Erklärungen für die großen und kleinen Gefühle, die Komik im Paarungsverhalten und die Marotten unseres Miteinanders: Warum benehmen sich Makaken im Fahrstuhl emotional intelligenter als Menschen? Was haben weibliche Flirtversuche auf einer Party mit Fruchtfliegen zu tun und Fernbedienungen mit dem männlichen Jagdinstinkt? Hier können endlich Männer und Frauen über Frauen und Männer lachen! Paare über Singles und Singles über Paare.
Auf einmalige Art wird Wissenschaft mit Alltag und Humor verbunden. Geldscheine zählen hilft gegen Schmerzen. Botox macht die Stirnfalten und auch das Gefühlsleben platt. Und die «Nippel-Konfusion» aus der Stillzeit kann bei Männern ein Leben lang anhalten. 
Und ganz nebenbei erfahren Sie, was bei Liebeskummer wirklich hilft, wie Sie besser streiten können und wie Sie aus einem gemeinsamen Urlaub auch wieder gemeinsam zurückkehren.
Wohin geht die Liebe? Das finden Sie am besten selbst heraus. Nur eins ist sicher: Die Wegbeschreibung allein ist schon höchst vergnüglich.

Meine Meinung:
Wie immer verbindet Hirschhausen den Haha-Effekt mit dem Aha-Effekt. Leider ist er beim Thema "romantische Liebe" etwas einseitig, weil er nur die Hetero-Liebe betrachtet und dabei auch noch eine Menge Klischees auspackt, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind.
Aber seine Ausführungen z.B. über Geschenke oder das Verhalten in Aufzügen sind durchaus lesenswert.


Freitag, 18. Mai 2018

Turnbeutel Upgrade


Das kleine Kind trägt die Judosachen immer in einem Werbeturnbeutel zum Training. Jetzt ist eine der Laschen abgerissen, durch die die Kordel geführt wird. Außerdem hat schon mal ein anderes Kind die Beutel verwechselt, weil hier viele Kinder die gleichen Werbebeutel haben. Darüber hinaus ist der Beutel recht knapp bemessen für Judoanzug und Wasserflasche.

Wie gut, dass ich nähen kann!


Ich habe die untere Kante aufgeschnitten, ein Stück Stoff über die Werbung appliziert und gleich noch zwei kleine Löcher mit Resten eines Sternenstoffs verdeckt.


Dann habe ich die Lasche wieder in die Seitennaht gefasst und zuletzt einen Boden eingesetzt. Details zur Operation Turnbeutelboden habe ich schon einmal hier im Blog gezeigt. Der Stoff mit den Verkehrsschildern stammt vom Wäschebeutel, den ich vor zwei Jahren dem Kind für Reisen genäht habe. Darüber hatte ich gar nicht gebloggt, aber er sieht im Grunde genommen genauso aus, wie der Wäschesack für das große Kind, nur halt mit dem Schilderstoff.


Den Boden habe ich aus einem Stück Regenschirmstoff genäht.

So, jetzt drückt mir bitte die Daumen, dass das kleine Kind die Sterne und den Boden auch mag, die waren nämlich im Gegensatz zum Schilderstoff nicht abgesprochen. Aber da ist halt wieder die Muse mit mir durchgegangen... 😉😄


Sonntag, 6. Mai 2018

Gelesen: "Milchschaumschläger" von Moritz Netenjakob





Autor: Moritz Netenjakob
Titel: Milchschaumschläger
KiWi-Paperback
ISBN: 978-3-462-04881-0
Erschienen am: 09.03.2017
352 Seiten, Klappenbroschur
Preis: 14,99 € (D), 15,50 € (AT)


Klappentext:
Daniel hat die Nase voll von seinem Job. Mutig wirft er alles hin und erfüllt sich gemeinsam mit seiner Frau Aylin einen alten Traum: das eigene Café! Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem: die Realität.

Meine Meinung:
Ich habe mich gefreut, wieder von Daniel, Aylin und ihren Familien zu lesen. Die Geschichte ist zwar nicht so rasant wie die beiden ersten Bände "Macho Man" und "Der Boss", sondern eher etwas schwerfällig, vor allem durch die vielen Rückblenden, aber trotzdem gibt es auch viele berührende Momente und lustige Szenen, bei denen ich laut lachen musste. Allein Cousine Sibel ist schon eine Wucht: Bertengala! Meine Mutter!

Tipp:
Die ersten 43 Seiten (!) gibt es als Leseprobe. Leider kommt Sibel erst später.

Samstag, 5. Mai 2018

Gestrickt: 13 Paar Socken & Handstulpen für Obdachlose



Hier ist gerade so viel los, dass ich gar nicht dazu komme, zu zeigen, was ich so gewerkelt habe. Am 8. April war wieder das monatliche Treffen von Helfen WOLLEn und da ich beim Treffen im Februar verreist und im März krank war, hatte sich hier einiges angesammelt. Ich habe mich inzwischen auf ein Paar Socken oder Handstulpen pro Woche eingependelt, sodass ich im April diese 13 Paare abliefern konnte.

Wenn Du auch Lust hast, für einen guten Zweck zu stricken oder Wolle zu spenden, dann schau doch mal bei der Facebookgruppe vorbei, das kann man auch, ohne dort angemeldet zu sein. (Oder Du schreibst mir einfach, wenn Du Fragen hast.) Es werden auch immer Helfer gesucht, die die gestrickten und gehäkelten Spenden zu den jeweiligen Organisationen bringen. Oder vielleicht kennst Du jemand, der/die gern strickt, aber nicht mobil genug ist, das Haus zu verlassen. Zu unseren Treffen kommt z.B. immer ein Mann, der eine Tasche voll Stricksachen abliefert, die seine Mama gestrickt hat. Wenn Du zu weit weg von Berlin wohnst, kannst Du Deine Sachen auch auf dem Postweg spenden. Oder eine Gruppe in Deiner Nähe suchen. Es tut gut, anderen zu helfen. Nicht nur den anderen, sondern vor allem den Helfenden selber.

Unser nächstes Treffen ist am 9. Juni, das ist zufällig auch der Worldwide Knit in Public Day 2018.
(Das Treffen im Mai fällt aus.)


Freitag, 4. Mai 2018

Gelesen: "Neues aus der Umkleidekabine" von Brenda Kinsel



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Brenda Kinsel
Titel: Neues aus der Umkleidekabine
Preis: 9,99 € als Taschenbuch oder E-Book
Erschienen am 01.04.2005
Übersetzer: Edith Winner
240 Seiten
ISBN 978-3-492-24387-2

Klappentext:
Richtig gut aussehen und shoppen mit Spaß! Ob ins Büro, zum romantischen Dinner oder zum Kindergeburtstag, ob Luxusweib oder Schnäppchenjägerin, gertenschlank oder kräftig, blond oder brünett: Brenda Kinsel, erfolgreiche Stilberaterin, verrät Ihnen, wie Sie für jede Gelegenheit perfekt gekleidet sind und wie Sie Ihren Kleiderschrank ohne Geld- und Zeitverschwendung optimal bestücken können. Außerdem bietet sie eine umfassende Typberatung: Finden Sie heraus, welche Kleidung perfekt zu Ihnen passt – für jeden Anlass, jeden Geldbeutel, jede Figur.

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich mir 2005 gekauft, als ich meistens noch einkaufen gegangen bin, wenn ich Kleidung brauchte. Aber gelesen habe ich es erst jetzt. Vieles kennt man natürlich, z.B. dass man regelmäßig den Kleiderschrank ausmisten sollte und darin nur Sachen sein dürfen, die uns auch wirklich passen und gefallen. Die Einstellung "Gehen Sie regelmäßig shoppen" und "Wenn es aus der Mode ist, muss es aus dem Schrank" passen allerdings nicht mehr zu meinem Leben. 
Das Buch enthält einen ausführlichen Teil über Proportionen und den Umgang mit ihnen. Bemerkenswert ist hierbei, dass nur Längen und Breiten (z.B. der Schultern) gemessen werden, aber keine Umfänge. Und die wichtigsten Botschaften sind: Nimm Deinen Körper so an, wie er ist. Und kleide ihn so, wie es Dir gefällt!
Deshalb hat mir das Buch insgesamt doch recht gut gefallen. Wenn die Autorin jetzt noch erkennen könnte, dass man anstatt mit Shopping viel besser mit Nähen und Stricken zu passender Kleidung kommen kann, wäre es noch besser.

Tipp:
Den Ratgeber "Wie man einen Badeanzug kauft" von Brenda Kinsel habe ich auch gelesen, aber da stand wirklich nichts drin, was uns nicht schon seit Jahrzehnten alle möglichen Modeleute einreden wollen.

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Gehört: "Amore und so'n Quatsch" von Hape Kerkeling



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Autor: Hape Kerkeling
Titel: Amore und so'n Quatsch
Format: 2 CDs 
Spieldauer: 1 Std. 57 Min.
Erschienen am: 01.11.2008 
Preis: 14,95 € (UVP)
Label: tacheles! 
ISBN: 978-3-938781-89-0

Klappentext:
Der neue Spielfilm für die Ohren von Angelo Colagrossi, Hans Peter Kerkeling & Elke Müller. 
Wer sucht sie nicht, die große Liebe? Dem einen fällt sie vor die Füße, andere müssen lange, beschwerliche Wege gehen, um sie zu finden. So ergeht es Marion Pfütze, 32, Krankenschwester, geboren und wohnhaft im idyllischen Aufseß in der Fränkischen Schweiz. Eigentlich scheint alles, wie es sein soll, aber "ammol ans Meer fahr'n oder fei nach Berlin" würde Marion schon gerne.  Als ihr Vater plötzlich stirbt, verkauft sie kurzentschlossen dessen Elektroladen, verlässt ihren Dauerverlobten Heinz-Dieter und zieht mit Eiche rustikal und Papas Stehlampe in die Hauptstadt. Doch was ihr dann in Berlin widerfährt, ist genau das, wovor ihr Vater sie immer gewarnt hatte...

Meine Meinung:
Die Bezeichnung "Spielfilm für die Ohren" finde ich zwar etwas unnötig, denn es handelt sich hier um ein Hörspiel, allerdings mit der Besonderheit, dass Hape Kerkeling alle Rollen selber spricht. Und wer ihn als Horst Schlämmer, als Königin Beatrix oder als Uschi Blum kennt, weiß, wie wandelbar dieser Mann ist. Es ist wirklich beeindruckend, wie er zwischen den Dialekten, Akzenten und Persönlichkeiten der Figuren hin und her wechselt. Die Geschichte hat zwar ein paar vorhersehbare Wendungen, aber sie ist insgesamt sehr lustig und am Ende hat man die meisten Figuren einfach ins Herz geschlossen.

Tipp:
Lauscht mal der Hörprobe.


Donnerstag, 5. April 2018

Gelesen: "Wir wär'n dann so weit" von Tine Wittler




Autor: Tine Wittler
Titel: Wir wär'n dann so weit
Verlag: Scherz
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN 9783502110545
Preis: 14,95 € (D), 15,40 € (AT)
345 Seiten
Taschenbuch


Klappentext:
Die beiden Freundinnen Mona und Marnie könnten zufrieden sein: Ihre neu eröffnete Bar läuft super. Es hat sich herumgesprochen, dass es Glück bringt, auf ihrem Elvis-Tresen zu tanzen. Doch hinter der Theke herrscht dicke Luft: Mona, die auch noch beim Fernsehen arbeitet, muss ins Bauernhofcamp »Land & Lust«, wo fiese Heugabel-Intrigen warten – und Marnie hat die ganze Arbeit in der Bar am Hals. Als dort dann noch der Elvis geklaut wird, steht auf einmal alles auf der Kippe, was den beiden wichtig ist: Freundschaft, Liebe, Ehrlichkeit und Trinkfestigkeit.

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt eher harmlos: Arbeitsstress, Geldsorgen, viel Unausgesprochenes und dadurch schlechte Stimmung zwischen den beiden Freundinnen Marnie und Mona. Aber dann wird die Geschichte rasant und turbulent. Sie gipfelt in einigen waghalsigen Stunts und unerwarteten Wendungen. Nebenbei wird mit der deutschen Medienlandschaft, insbesondere Boulevardzeitungen und Realityshows abgerechnet. Ich hatte viel Spaß beim Lesen. (Nur die Widmung für den Katze ist traurig.)

Tipp:
Es gibt eine kostenlose Leseprobe.


Sonntag, 1. April 2018

Gelesen: "Die Känguru-Chroniken" von Marc-Uwe Kling



Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt


Titel: Die Känguru-Chroniken
Autor: Marc-Uwe Kling
Verlag: Ullstein
Preis: 9,99 € [D], 10,30 € [A]
Taschenbuch
272 Seiten
ISBN 9783548372570
Erschienen: 11.03.2009

Klappentext:
»Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß.

Meine Meinung:
Ich hab viel gelacht und geschmunzelt. Manche Geschichten waren mir zu abgedreht, andere fand ich wiederum brillant!


Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine Leseprobe.


Mittwoch, 28. März 2018

Gestrickt: Simple Comfy Sweater



Guten Morgen!
Den Zustand da draußen kann man zwar nicht ernsthaft Frühling nennen, aber meine Wollpullover sind mir zurzeit oft zu warm. Für Jerseyshirts ist es aber noch zu kühl. Also habe ich mir einen Übergangspullover gestrickt. Die Raglanlinien stammen von Simple-Summer-V-Neck, einer Anleitung, die ich schon mehrfach gestrickt habe. Die Idee, den unteren Teil der Ärmel in einer anderen Farbe zu stricken, stammt vom Comfy Sweater


Das Bündchenmuster ist abwechselnd eine Reihe 1 rechts, 1 links und eine Reihe glatt rechts.
Das mag ich zurzeit am liebsten.


Das dunkelblaue Garn ist "Bravo Bambu Baby", 50% Bambus, 50% Acryl.
Das türkise Garn ist "Lana Grossa Spring", 58% Viskose, 27% Polyamid, 15% Kaschmir.
Beide haben eine Lauflänge von 300m pro 100g.
Dennoch unterscheidet sich die Maschenprobe, weil das türkise Garn sehr elastisch ist und dadurch mehr Reihen auf 10 cm hat.


Deshalb sind die Ärmel auch leider ein Stück zu kurz, da muss ich noch einmal nachbessern.





Montag, 26. März 2018

Zum Mitmachen: Der längste Brief der Welt - Ein Weltrekord für Hebammen





Der Notstand in der Geburtshilfe ist allgemein bekannt.
Nun gibt es eine Aktion, um die Politik zum Umdenken und Handeln zu bewegen.
Mitmachen ist ganz einfach: Schreibt einen Brief!
Alle Informationen zur Aktion findet Ihr hier:
http://westfam.info/ein-weltrekord-fuer-hebammen/


Als Inspiration zeige ich mal, was ich geschrieben habe:

Als Mutter von zwei Kindern habe ich direkt erlebt, wie wichtig es ist, eine gute Hebamme zu haben, die mich während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im ersten Lebensjahr des Babys begleitet.
Es reicht nicht aus, in der Schwangerschaft nur zum Frauenarzt/zur Frauenärztin zu gehen. Dort werden zwar auch lebenswichtige Vorsorgeuntersuchungen gemacht, die unverzichtbar sind. Aber man wird dort - vor allem beim ersten Kind - nicht auf die Geburt vorbereitet.
Meine Hebamme war telefonisch rund um die Uhr erreichbar und ich konnte ihr jederzeit Fragen stellen und von meinen Sorgen erzählen. Das kann keine gynäkologische Praxis leisten.
Während der Geburt sind freiberufliche Hebammen viel geduldiger. Sie machen der Gebärenden Mut, geben ihr Geborgenheit und strahlen Ruhe aus, sodass die Geburt möglichst sanft verläuft. Das reduziert auch das Risiko von Geburtsverletzungen, die ja nicht nur für die Mutter schmerzhaft sind und unter Umständen ein Leben lang Probleme machen, sondern auch Kosten verursachen, angefangen beim Zunähen nach der Geburt über die Nachsorge bis hin zu später notwendigen Operationen.
Im Wochenbett kümmert sich die Hebamme bei Hausbesuchen um Mutter und Kind. Die Alternative wäre, dass die Mutter in den Tagen nach der Geburt, eigentlich der Zeit, die der Erholung von den Strapazen, dem Kennenlernen des Babys und dem Erlernen des Stillens dient, mit dem Kind mehrfach zu Frauenarzt/ärztin und Kinderarzt/ärztin fahren muss, möglicherweise noch mit Geschwisterkindern im Schlepptau. Dabei muss sie vereinbarte Termine einhalten, egal ob das Baby gerade Hunger oder die Windel voll hat. Das verursacht unnötigen Stress. Vermeidbaren Stress!
Die Hebamme macht Hausbesuche und falls die Mama das Baby gerade z.B. stillt, kann die Hebamme gleich schauen, ob alles gut funktioniert und ggf. eine besser geeignete Technik zeigen. Das macht weder der Frauenarzt noch der Kinderarzt, sondern vielleicht eine Stillberaterin, also noch eine weitere Praxis, die man ohne Hebamme aufsuchen müsste. Das verursacht wieder Stress für die Mutter und höhere Kosten als nötig!
Natürlich könnte man auf freiberufliche Hebammen verzichten. Aber dadurch würden Mütter und Kinder schlechter versorgt, sie hätten mehr Stress, der nachweislich krank macht.
Insgesamt würde es auch viel höhere Kosten verursachen, nicht nur für die Krankenkassen, sondern auch für die Volkswirtschaft.
Wenn freiberufliche Hebammen den Beruf aufgeben müssen, war ihre Ausbildung vergeblich, aber für uns alle ja nicht kostenlos. Und wenn sie dann arbeitslos sind oder eine neue Ausbildung oder ein Studium beginnen, kostet das auch wieder Geld.
Wir brauchen diese Hebammen und deshalb brauchen wir Gesetze, auf deren Grundlage Hebammen von ihrer Arbeit leben können, auch freiberuflich!



Es sind am Ende vier Seiten geworden.
Und meine Kinder haben auch noch Briefe geschrieben.

Macht alle mit!!!

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