Dienstag, 27. Juni 2017

Jetzt schon an die nächste Erkältungszeit denken! - 1. Schlaf


Guten Morgen!
Hast Du gut geschlafen?

Wie gestern angekündigt, schreibe ich heute über den Schlaf, der schließlich einen großen Einfluss auf unser Immunsystem und damit auf unsere Gesundheit, aber auch allgemein auf unser Wohlbefinden hat.

Ich schlafe oft zu wenig, weil ich eine Nachteule bin. Abends komme ich nicht ins Bett, morgens kann ich dann kaum aufstehen. Daran lässt sich leider auch nicht so viel drehen, denn ob man Frühaufsteher oder Langschläfer ist, ist keine Frage der Disziplin, sondern genetisch bedingt und auch vom Alter abhängig. Aber es gibt ein paar Tricks, wie ich doch zu etwas mehr Schlaf und besserer Schlafqualität komme. So ziehe ich mir abends schon früh meine Schlafkleidung an, wasche mich, putze meine Zähne, damit ich das alles schon erledigt habe und dann direkt ins Bett gehen kann, wenn ich merke, dass es schon wieder so spät ist. 

Wenn es meine Zeit erlaubt, lege ich mich auch tagsüber mal hin und mache ein Schläfchen. Ich weiß, da habe ich als Hausfrau einen großen Vorteil. Aber auch am Wochenende und an Feiertagen oder im Urlaub kann man sich zur Mittagsruhe hinlegen, so macht das auch mein Mann. Unsere Kinder machen immer eine Stunde Mittagsruhe. Nur wenn sie sich daran halten, gibt es danach (quasi zur Kaffeestunde) etwas Süßes zu essen. Sie können in dieser Zeit in ihren Zimmern lesen, malen oder spielen. Hauptsache, sie sind leise. Das trägt auch sehr zum Familienfrieden bei und hilft den Kindern, sich nach Schule und Kita zu entspannen.

Wir lüften vor dem Schlafengehen, und im Sommer bleibt das Fenster meistens nachts gekippt. Im Winter steht die Heizung im Schlafzimmer nur auf 17 °C. Warme Heizungsluft trocknet nämlich Nase und Rachen aus, dann können sich Keime dort vermehren und zack! ist die nächste Erkältung da. 

Abends friere ich leicht, dafür ist mir morgens eher zu warm. Deshalb trage ich zum Einschlafen gestrickte Socken, die ich mir nachts leicht abstrampeln kann. Ich habe je eine warme und eine leichte Bettdecke, die ich je nach Jahreszeit benutze. Im Winter nehme ich zusätzlich eine Wolldecke. Die Bettwäsche ist aus Baumwolle und sie wird regelmäßig gewechselt, um Staub zu reduzieren. Ich schüttle unser Bettzeug auch wie Frau Holle am Fenster aus (außer wenn draußen gewisse Pollen rumfliegen, die mich belasten).

Licht bzw. Verdunklung beeinflussen unseren Schlaf erheblich. Wenn Leuchtreklamen, Weihnachtsblinkgedöns oder vorbeifahrende Autos in Euer Schlafzimmer leuchten, verdunkelt Eure Fenster!  Oder überlegt, ob Ihr vielleicht ein anderes Zimmer zum Schlafen nutzen könnt, das zum Hof oder zum Garten legt. Legt Telefone mit dem Display nach unten, wenn sie schon unbedingt am Bett liegen müssen. Dreht den Wecker so, dass die Leuchtziffern Euch nicht ins Gesicht leuchten. Eine Schlafmaske ist natürlich die einfachste Lösung gegen störendes Licht.

Lärm z.B. durch schnarchende Partner, polternde Mülltonnen in den Morgenstunden oder pöbelnde Passanten am Abend lässt sich mit Ohrenstöpseln fernhalten. Da gibt es verschiedene Firmen, die ganz unterschiedliche Modelle anbieten. Fragt mal in der Apotheke Eures Vertrauens nach.

A propos Partner, manche Menschen wälzen sich im Schlaf viel herum, während andere von der kleinsten Bewegung aufwachen. Da hilft ein möglichst stabiles Bett mit getrennten Matratzen und Lattenrosten oder notfalls sogar zwei Einzelbetten, die mit mindestens einem Zentimeter Abstand nebeneinander stehen. Oder sogar in zwei verschiedenen Zimmern.

Nach 15 Uhr trinke ich keinen Kaffee, schwarzen Tee, Cola oder ähnliches, weil mein Körper sechs bis acht Stunden braucht, um das Koffein abzubauen. Das kann bei Euch anders sein. Aber es ist einen Versuch wert. Auch Zucker macht mich ganz aufgedreht, deshalb verzichte ich ab 15 Uhr auch darauf.

Und weil wir schon beim Essen und Trinken sind, geht es morgen direkt damit weiter.


Montag, 26. Juni 2017

Jetzt schon an die nächste Erkältungszeit denken!


Hier im Blog ist seit einiger Zeit wenig los.
Obwohl bzw. weil im Leben so viel los ist.
Ich hätte viel zu erzählen und zu zeigen, vor allem ganz viele DIY- und Upcycling-Projekte. Das werde ich auch alles nachholen.

Aber eine Sache ist mir so wichtig, dass ich endlich mal darüber schreiben werde. Ich habt es ja schon an der Überschrift gesehen: Es geht um die Gesundheit.
Jetzt denkt Ihr vielleicht: Warum sollte ich ausgerechnet jetzt an die Erkältungszeit denken? Ich bin froh, dass ich die letzte hinter mir habe und jetzt ist eh Sommer...

Wer hier schon länger mitliest, weiß vielleicht, dass ich in der kalten Jahreszeit oft erkältet bin. Von Oktober 2015 bis Mai 2016 war ich durchgehend am husten und schniefen, habe dadurch immer schlecht oder zu wenig geschlafen und mich permanent elend gefühlt. Natürlich bin ich zu meiner Hausärztin gegangen und habe auch mehrfach Antibiotika genommen. Aber die Seuche ging nie richtig weg. Sie hat mich auch zum Lungenfacharzt geschickt, aber das hat auch nichts gebracht. Sie empfahl mir, eine Kur zu beantragen. Aber das deutsche Gesundheitssystem ist da leider echt bescheuert. Als Hausfrau kann ich keine normale Kur beantragen, weil das die Rentenversicherung zahlen müsste und das geht nur bei Arbeitnehmern. Also habe ich auf ihr Anraten hin eine Mutter-Kind-Kur beantragt, obwohl meine Kinder gesund sind. Die Kur wurde dann von der Krankenkasse abgelehnt mit der Begründung, dass diese Maßnahme nur für Alleinerziehende gedacht sei. Allein das finde ich sehr seltsam. Wie auch immer, ich bin da also überall durch's Raster gefallen. Dabei will ich doch meiner Krankenkasse Kosten ersparen. Denn die vielen Arztbesuche, insbesondere beim Spezialisten sowie die Medikamente kosten doch sehr viel Geld.

Die Ärztin gab mir natürlich auch den Rat: "Tun Sie mal was für Ihre Abwehrkräfte." Ich war etwas genervt. Schließlich mach ich doch schon ganz viel für mein Immunsystem!
Dennoch hat ihr Rat etwas in mir angeschoben. Mache ich da wirklich genug? Was könnte ich noch tun? Wenn ich ehrlich war, gab es da schon einiges, was ich bisher nicht oder zumindest nicht regelmäßig gemacht hatte. Also beschloss ich, noch mehr zu tun und dabei vor allem aus meiner Komfortzone herauszukommen. Ich habe mir eine Liste mit allen Punkten erstellt, die ich so als Immun-Booster kannte und geschaut, wo ich noch mehr bzw. mal überhaupt etwas tun könnte.

Und damit Ihr auch etwas davon habt, teile ich die Liste mit Euch und empfehle Euch, falls Ihr im Winterhalbjahr auch zu Erkältungen neigt, jetzt im Sommer bewusst etwas für Eure Gesundheit zu tun, damit es Euch im nächsten Winter besser geht. 
Denn mir hat es geholfen! Ich war im Winter 2016/17 insgesamt nur 4 Wochen lang krank. Das ist doch eine deutliche Verbesserung gegenüber 7 Monaten im Vorjahr!

Morgen geht es los mit dem ersten Punkt: Schlaf.

Freitag, 9. Juni 2017

Gelesen: "Glücklich wie ein Däne. Die 10 Geheimnisse der zufriedensten Menschen der Welt" von Malene Rydahl


Coverbild freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt

Autor: Malene Rydahl
Titel: Glücklich wie ein Däne. Die 10 Geheimnisse der zufriedensten Menschen der Welt
Übersetzung: Ingrid Glienke
Erscheinungstermin: 27. März 2017
Preis: 14,99 € [D], 15,50 € [A], CHF 20,50
Paperback, Klappenbroschur
159 Seiten
ISBN: 978-3-579-08656-9
Verlag: Gütersloher Verlagshaus

Klappentext:
Warum sind gerade die Dänen eines der glücklichsten Völker der Welt? Menschen eines Landes, das viele Monate im Jahr kaum Sonne sieht und in dem die Einkommenssteuer fast 60 % beträgt. Welche Werte und Einstellungen liegen dieser positiven Lebensauffassung zugrunde? Und: Was können wir von den glücklichen Dänen lernen?
Witzig und kurzweilig, informativ und inspirierend berichtet Malene Rydahl vom dänischen Alltag und zeigt, wie das gesellschaftliche Leben in Dänemark funktioniert. 

Meine Meinung:
Ich liebe Dänemark und die dänische Lebensweise seit meiner Kindheit. Für mich ist das, was die Autorin in diesem Buch schreibt, völlig normal. Aber es ist schön, es mal sachlich in Worte gefasst zu lesen, was für mich bisher nur so ein Gefühl war.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, dem das typisch deutsche "höher, schneller, weiter", die Elitenbildung, das große Misstrauen und der Egoismus hierzulande auf die Nerven gehen!

Tipp:
Auf der Homepage des Verlags gibt es eine kostenlose Leseprobe.



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